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Zentralamerika – Abenteuer an der Karibikküste, Piratennester, Tauch-Träume und Ruinen im Dschungel; oder ein langer Tanz auf dem pazifischen Feuerring

Zentralamerika – Abenteuer an der Karibikküste, Piratennester, Tauch-Träume und Ruinen im Dschungel; oder ein langer Tanz auf dem pazifischen Feuerring

Am 13. November 2016 sind wir von Kolumbien kommend in Panama-City gelandet, auf einem der vielen Flughäfen, die sich in der Stadt befinden.

Unser erster Eindruck von Panama aus der Luft war recht positiv.

Die „Neustadt“ ähnelt amerikanischen Städten, wie beispielsweise Miami, ist modern und mit Drogengeldern gebaut; erzählen die Leute und man kann sichs denken. „Mossack Fonseca“ lässt grüßen.

Die „Altstadt“ ist verschwindend klein, von einem „Freeway“ vor dem Ozean geschützt, der die alten Häuser zu verschlingen droht.

Unser Landeplatz war in der Nähe des Hafens, der Kanalverwaltung und der großen Brücke.

Nach einem obligatorischen „Abschnüffeln“ des Gepäcks durch einen Spürhund, können wir zügig den Flughafen verlassen.

Unsere Einreiseformalitäten haben wir schon in dem kleinen Grenzort im Dschungel problemlos erledigen können.
Allen Unkenrufen zum trotz war die Einreise nach Panama völlig problemlos.

Wir nehmen ein Taxi zu unserer Unterkunft.

In Panama ist der US-Dollar Zahlungmittel.

In die Jahre gekommene amerikanische Straßenkreuzer dominieren das Geschehen auf den Fahrbahnen.
Die Preise sind etwa wie in den USA.

Chinesischstämmige Immigranten beherrschen die „Supermarktszene“.

Die Wohngegend könnte zu 100% irgendwo in den Vereinigten Staaten angesiedelt sein.

Alles sieht aus wie in einer amerikanischen Armee-Basis. Die Gebäude der Kanalverwaltung, die hinter unserem Wohngebiet liegt, tragen die gleiche Nummerierung wie die Gebäude auf der Armeebasis in unserer Heimatstadt in den 80er und 90er Jahren, die mittlerweile durch eine Fachhochschule ersetzt worden sind.
Amerikanische Freikirchen, allen voran Adventisten und Mormonen versuchen – in ganz Lateinamerika – Fuß zu fassen.
Panama nicht ausgenommen.

Wir wohnen in einem Haus wo Mitarbeiter von NGOs und Missionaren leben.
Zu tun gibts nicht viel hier.

Einen Tag nutzen wir, um in die Altstadt zu laufen.

Vorher besteigen wir den „Ancon-Hill“, ein Naturschutzgebiet mitten zwischen Altstadt, Neustadt, Kanal, Hafen und Meer gelegen, von wo aus man einen gigantischen Ausblick auf alles Interessante hat.
In den Bäumen springen Affen rum und Faultiere hängen faul-lächelnd in den Ästen und machen ihrem Namen alle Ehre.
Geier kreisen durch die Luft und eine riesige Flagge weht an einem übertrieben großen Fahnenmast.
Man sieht Frachter, die sich durch den Kanal durchdrücken und bekommt großen Respekt vor der Arbeitskraft, die hinter diesem gigantischen Bauprojekt gestanden hat.
Der Weg zum Aussichtshügel führt durch ein Wohngebiet und eine Serpentinenstraße, die von Dschungel gesäumt ist.

Nachdem wir uns sattgesehen haben, finden wir Treppen, die eine Abkürzung Richtung Altstadt versprechen.

Natürlich ist die ganze Stadt nicht fußgängerfreundlich. Man muss am Straßenrand laufen und stark befahrene Straßen überqueren.

Danach wartet ein Ghetto drauf durchquert zu werden.

Große, hässliche Hochhäuser mit viel Graffiti verschmiert, davor Einkaufswagen, brennende Mülltonnen (! kein Witz!), jede Menge Müll und Unrat im Straßengraben und jede Menge schräge Vögel, die uns recht ungläubig anschauen.

Es ist früher Nachmittag, die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel und am Horizont wabern drohend Gewitterwolken, bilden das Präludium zum täglichen Wolkenbruch.

Wir laufen selbstsicher weiter. Wir sehen nicht gerade reich aus, zwei Weiße die so dumm sind bei dieser Hitze zu laufen sind sowieso eher eine Sensation, die man sich anschaut anstatt sie zu überfallen.

Nach einem Drittel des Weges stehen an jeder Querstraße zwei Polizisten mit Langwaffen lässig an ihr Auto gelehnt, nicken uns zu und verfolgen uns mit ihren Blicken.

An der nächsten Querstraße erwartet uns das nächste Augenpaar hinter verspiegelten Sonnenbrillen, die ebenso Ordnungshütern gehören.

So geht es weiter.

Alles safe, unsafe.

Das Ghetto wird langsam gentrifiziert.

Je näher man sich dem eigentlichen Altstadtzentrum nähert umso mehr „Boutique-Hotels“ sieht man, die entweder schon Touristen beherbergen oder gerade zu solchen umgebaut werden.
Leute betteln, liegen auf der Straße rum, wohnen in Häuserruinen, die vor 200 Jahren das letzte mal gestrichen wurden.

An der alten Stadtmauer sieht man den Einfluss der Grande Nation.
Ein gallischer Gockel drohnt auf einem Fahnenmast. Embleme der französischen Revolution sind in Stein und Bronze gehauen und gegossen.

Die Altstadt wird zur Touristenmeile umgebaut.

Wohin sollen die Menschen ziehen, die die Stadt, den Staat dorthin gebracht haben wo er heute steht.
Die meisten Hafenarbeiter wohnen sowieso schon in Baracken und Wohnblocks, die an Gefängnisse erinnern.
Für uns war Panama von Anfang an nur eine Durchgangsstation.

Im Osten, an der Grenze zu Kolumbien gibt es Nationalparks, undurchdringlicher Dschungel.

An der Pazifikseite kann man Hochseefischen betreiben und auf der Karibikseite gibt es vorgelagerte Inseln und Atolle. Soll schön sein, aber recht teuer.

Wenn sowieso die ganze Karibik auf uns wartet, ganz Zentralamerika dann gehen wir dorthin wo es relaxter, schöner und günstiger ist.

Panama hätte Potenzial, aber die wollen nur die Reichen, die sich in Panamastadt ein Appartement leisten können und US-Rentner, die sich in internationalen Krankenhäusern behandeln lassen.

Wichtig ist Panama definitiv als Drehkreuz für die Schnittstelle Karibik, Südamerika, Europa.

Wer ein Boot hat und in den Pazifik will, kommt am Panamakanal kaum vorbei.
Der Weg um Kaphorn an der Spitze von Südamerika ist immer noch eine Strapaze.
Wir fahren nach ein paar Tagen des Organisierens, Umschauens, Planens weiter von Panamacity an die Grenze zu Costa Rica.

Die Grenze ist chaotisch. Mehr Basar und Warenumschlagplatz als kontrollierter Durchgang zwischen zwei Staaten.
Man kann beide Seiten einfach durchqueren. Es ist einem selbst überlassen sich ordnungsgemäß aus- und einzustempeln.

Panama hat den Ruf seine „points of entry“ recht streng zu kontrollieren, zumindest was die Flughäfen angeht.
Wir wurden von Kolumbien kommend, in dem kleinen Fischerdorf/Armeestützpunkt an der Karibikseite, ohne größere Fragen und Schwierigkeiten ins Land gelassen.

Wer es hierher schafft, kann durchmarschieren bis zum Rio Grande und weiter.

Die Grenzen sind grün, im wahrsten Sinne des Wortes.

Menschenschmuggel – freiwillig und unfreiwillig – ist offen sichtbar. Mexiko macht ernst, kann aber nicht überall kontrollieren – dazu später mehr.

Wir kümmern uns um unser Papierkram. Werden ohne ein Wort zu sprechen von einer „Immigration-Lady“, die mehr mit ihrem Smartphone als mit uns beschäftigt ist, eingestempelt.

Eine große „Reisegruppe“ dunkelhäutiger Menschen, die kein englisch sprechen, aber französisch, schaut uns interessiert zu.
Wir erfahren, dass es sich um Flüchtlinge aus Haiti handelt – dem ärmsten Staat der westlichen Hemisphäre, die angeblich von den USA aufgenommen werden und durchreisen dürfen.

Costa Rica ist auf den ersten Blick grün, entspannt, freundlich, organisiert, zivilisiert und relativ teuer.

Als ersten Anlaufpunkt wählen wir einen Surferort an der Pazifikküste, Dominical. Unsere Beförderung dorthin erfolgt mit öffentlichem Transport, von der Grenze aus, mit einmal umsteigen.
Der „Stadtbus“ fährt mit durchschnittlich 30 Kilometern die Stunde und hält alle 250 Meter an, um jemanden aufzunehmen oder rauszulassen.

Wir kommen im Dunkeln an.

Finden eine heruntergekommene, aber recht gut-günstige Übernachtungsmöglichkeit in der hauptsächlich kiffende Surfer rumhängen, die ein halbes Jahr in den USA „weed trimmen“ (Marijuana ernten) und die andere Häfte des Jahres dem „guten Surf“ nachreisen.

Der hedonistische Lebensstil spiegelt auch die Position des Landes in der Welt wieder.
Man ist einerseits ein „Latino-Land“, wo „pura vida“ gefeiert wird (DER Standardausdruck in Costa Rica für alles!!) und andererseits eifert man dem „american way“ nach.

Das Land ist organisiert und bequem zu bereisen.

Die Nationalparks sind nett, manche schön, aber teuer.

Costa Rica lässt sich seine intakte Natur bezahlen. Die meiste Touris sind Amis, meist Rentner.

Deshalb ist das Preisniveau hoch. Das Land hat den Standard von Westeuropa, in manchen Bereichen höher.
Die Schattenseite ist die, dass die Einwohner, die nicht am Tourismus mitverdienen können, auch nicht am Wohlstand partizipieren können. Höchstens indirekt.
Costa Rica hat zwar Nationalparks und deckt seinen Energiebedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien. Dafür befinden sich abseits der Nationalparks riesige Flächen auf denen Monokultur betrieben wird.
Der Anblick der riesigen, tristen Palmöl- und Ananasplantagen – abseits der Touripfade – lässt einen schwer schlucken.

Damit kann man das Land auch gut zusammen fassen. Viel Show, viel heiße Luft. Schön, aber dennoch irgendwie fake. Passend für Amis, die gerne ein „Adventure“ nach dem anderen erleben wollen und für jedes „amusement“ 50, 100, 150 „Bucks“ hinlegen und sich in privaten Shuttlebussen durchs Land chauffieren lassen.

In Costa Rica existieren auf jeden Fall zwei Realitäten, das Land an sich und das Land wie es die Touris konsumieren sollen/wollen.

Wir legen einen Stop im Manuel-Antonio-Nationalpark ein.

Es ist kurz vor Weihnachten, es ist viel los.

Der Nationalpark ist schön! Keine Frage.

Wir sehen viele Tiere, genießen den Tag. Einen Nationalpark sollte man sich anschauen.

Wir ziehen weiter nach Monte Verde. Inland, Berge.

Es ist angenehem kühl, frische Luft. Wir wandern durch „Cloudforest“ (Nebelwald). Vollkommen alleine, unorganisert und zahlen dafür nichts, treffen keine Touris.
In Monte Verde kann man alles machen: Ziplining, Tarzanswing, Schmetterlingsgarten, Canopywalk, Orchideengarten, Fledermausdschungel, Kaffeetouren, Froschteich besichtigen, und viele fragwürdige, teure Dinge mehr, die für uns alle samt in die Kategorie „unnötig Geld rausschmeissen“ gehören.
Wir ziehen weiter nach La Fortuna. Ein Ort der verschont bleibt als der Vulkan Arenal ausbricht.
Wir besteigen den Cerro Chato, von wo aus wir einen Blick auf den immer noch aktivenVulkan haben. Schwimmen in einem kalten, grünen Kratersee.

Vorher sind wir zwei Tage in einem Hostel „gefangen“, weil es in Strömen stürmt und regnet.
Ein Hurrikan trifft auf Land. Vor allem Nicaragua trifft es hart. Wir sind an der Grenze der Schneise der Verwüstung.

Wenn man das mal mitgemacht hat, will man nicht dort sein wo der Strum seine ganze Kraft entfaltet.
Die Regenmengen und der Wind sind erschreckend beeindruckend.
Nach unserem Vulkanbesuch – Costa Rica besteht gefühlt nur aus Vulkanen, liegt es doch auf dem „pazifischen Feuerring“ – gehts Richtung Grenze zu Nicaragua.

Da der Grenzübergang geschlossen war während des Zyklons und hier die meiste Zerstörung stattgefunden hat, müssen wir einen Tag länger in Los Chiles bleiben.

Ein langweiliger Grenzort. Schlechtes Essen, zweifelhafte Bars in denen Abends verzweifelte Frauen bedienen müssen. Warten. Langweilen. Nichtstun.

Wir finden eine gute Unterkunft.

Als es heißt, dass die Grenze wieder offen ist, fährt uns unser Gastherr kostenlos dorthin. Er will sich selbst einen Überblick verschaffen. Ein freundlicher Mann.

Wir stempeln Costa Rica aus. Grenze ist ordentlich, organisiert, sauber, transparent.
Wir müssen Ausreisegebühr bezahlen.
Es gibt extra einen Schalter, Quittung. Alles geordnet, offiziell.

Wir laufen durchs Niemandsland.
Menschen aus Costa Rica oder Nicaragua nehmen den Weg durch den Dschungel und über den Fluss. Grenzgänger.
Nur wenn sie direkt auf der Grenzlinie gefasst werden, nimmt man sie fest.
Einwohner beider Länder dürfen das andere visafrei, unbeschränkt besuchen, arbeiten.
Nur der illegale Grenzübertritt ist verboten. Sobald sie auf einer der beiden Seiten sind, ist alles gut.
Was ein Quatsch!

Nicaragua.

Der Name weckt Assoziationen an Rebellen, Dschungelkampf, Sozialismus, Rum, Zigarren, Krieg, Chaos, Karibik und vieles mehr.
Der Grenzübertritt ist chaotisch. Man ist der Willkür von Scheiss-Beamten in einer Bananenrepublik ausgeliefert. Endlich Zentralamerika wie man es zu kennen glaubt, wie man es erwartet.
Alles klappt.
Wir merken schnell wie hier der Staat, die Behörden ticken. Die Menschen sind mit die freundlichsten seit hunderten Kilometern.

Nicaragua ist cool, rockt.

Hier sind kaum Amis. Gut so! Solange ein Land als „gefährlich“ gilt, bleiben die Yankees weg.

Wir fahren nach San Carlos. Die kleine Stadt liegt an der Schnittstelle des Rio San Juan und dem Lago Cocibolca (Nicaraguasee), an dessen Westseite die Stadt Granada liegt.

San Carlos wurde als Festung gebaut. Die Kanonen des Forts zielen auf den Fluss.
Englische Piraten sind von der Karibik kommend den Rio San Juan entlang gefahren, über den See und haben Granada mehrfach geplündert.
Deswegen haben die Spanier einige Befestigungen am Fluss, dessen Einfahrt vom Meer und der Einfahrt zum See hin gebaut.
Wir fahren mit einem motorisierten Einbaumkanu direkt weiter nach El Castillo.
Der Ort verdankt seine Entstehung dem Fort, das zur Befestigung des Flusses, zum Schutz vor Piraten gebaut wurde.
Der Platz ist strategisch günstig gewählt.
Vor dem Fort im Fluss sind Stromschnellen.
Jedes Schiff, jedes Boot wird hier gebremst. Die Navigation ist schwierig, auch heute noch.
Der Ort ist mitten im Dschungel, am Fluss.

Grüne Hölle.

Soldaten mit automatischen Gewehren bewachen den Ort. Jeder Ankömmling wird beäugt.
Ein schmaler Weg ist gesäumt von Häusern. Links stehen sie auf Stelzen im reisenden Fluss, rechts kleben sie am Hang auf dessen Spitze sich das Fort befindet.
Ein paar hundert Menschen leben hier.
Eine zeitlang war dieser Ort die wichtigste Durchgangsstation, um an die Westküste der USA zu gelangen.
Die Goldsucher und Abenteurer, Siedler, Verzweifelte, Wirtschaftsflüchtlinge, Glücksritter, Geschäftemacher und Verbrecher sind alle von der Ostküste der USA durch die Karibik bis Nicaragua geschifft worden. Dann mit Flussdampfern den Rio San Juan hinauf.
An den Stromschnellen in El Castillo war erstmal Ende Gelände für ein paar hundert Meter.
Vom Schiff runter, den Weg entlang – heute sieht man immer noch Gleise auf denen Lohren gezogen wurden. Waren, Gepäck wurde so transportiert.
Auf der anderen Seite der Stromschnellen wieder auf ein anderes Schiff, den Fluss weiter bis in den Lago Nicaragua. An der Westseite des Sees ein paar Kilometer über Land und erneut in Schiffe. Die Küste hoch bis Kalifornien, gelobtes Land. Auch heute noch, für viele.
Hier in El Castillo, im dicksten nicaraguanischen Dschnugel hat für einige Jahrzehnte -bis zum Bau des Panamakanals und der Transamerikanischen Eisenbahn – der Puls der Zeit geschlagen. Hier musste jeder durch, der sein großes Glück im „Westen“ machen wollte.
Schon zu Zeiten der Konquistadoren war das Leben hier hart. Die Feuchtigkeit des Dschungels zerstört den menschlichen Körper schleichend, ebenso vom Menschen geschaffene Dinge, Häuser. Alles wird modrig, schimmelt, zerfällt.
Die Natur herrscht hier. Pflanzen sind angepasster als Menschen.
Entlang des Rio San Juan soll auch der Nicaraguakanal gebaut werden. Das Projekt wird von China finanziert, gefördert, entwickelt, ausgeführt.
Planungen sind beendet. Es sollte schon vor Jahren losgehen. Zum Glück ist noch nichts passiert.
Menschen – vor allem Indigene – verlieren ihren Lebensraum. Tier- und Pflanzenwelt wird zerstört. Dort wo der Kanal gebaut werden soll, ist eigentlich geschützter Nationalpark.
China will von den USA – vom Panamakanal – unabhängig sein. Geostrategische Interessen spielen eine große Rolle. Eine größere Rolle als wirtschaftliche.
Ökologisch wäre das Milliardenprojekt eine Katastrophe.
Noch besteht Hoffnung, noch ist nichts passiert.

Wir verbringen ein paar ruhige Tage am Fluss.

In Nicaragua isst man „Gallo Pinto“ (Reis, Bohnen, Eier, Käse, frittierte Kochbananen und Sauerrahm) immer und überall.

Zurück in San Carlos übernachten wir in einer Herberge – einer übelsten Absteige – direkt am Busbahnhof.

Das Zimmer ist ein abgetrennter Verschlag. Heiß, stickig. Der Ventilator schafft gerade so Abhilfe.

Das „Bad“ auf dem Flur. Dusche und Toilette auf 1 Quadratmeter.

Am nächsten Morgen gehts rüber zum Busbahnhof. Alte, gelbe, ausgemusterte amerikanische Schulbusse dienen zur Überlandbeförderung.

Diese Dinger sind wie Sherman-Panzer. So robust, damit kann man durch jegliches Terrain fahren. Innen recht geräumig. Platz für die großen Rucksäcke in den Gittern über den Sitzbänken.

Die Sitzbänke sind wirklich Bänke. Stahl und Kustleder!
Ausstieg ist hinten. Am Heck des Busses befindet sich eine Doppelschwingtür. Großes Gepäck, Hühner, Kartoffelsäcke, Gasflaschen. Alles geht hier rein und raus.

Wir befinden uns auf dem Weg an die Karibikküste. Miskitogebiet. So heißen die indigenen Einwohner.
Der Weg dorthin ist beschwerlich. Wirklich anstrengend.

Unser endgültiges Ziel heißt Bluefields.

Die Karibikküste von Nicaragua war unter englischer Kontrolle. Von Jamaika und Belize (damals britisch Guatemala) aus hat das britische Empire die Karibik kontrolliert und den Spaniern versucht „ihr“ Gold und Silber aus Südamerika streitig zu machen.
Die Menschen in Bluefields sind hauptsächlich Schwarze, die ursprünglich aus Afrika kamen, bzw. von dort versklavt wurden.
Dort wird „englisch“ gesprochen. Wobei dieses „Kreolen-Englisch“ super schwer zu verstehen ist.
Wir mussten viele Stunden mit dem Bus fahren und sind dann in El Rama angekommen. Dort war die Straße zu Ende. Leider sind keine Boote mehr gefahren. Wir mussten übernachten.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Speedboat auf dem Fluß nach Bluefields.
Entlang des Flusses befinden sich Banaenplantagen.
Endlos lang, riesig.

Scheiss Bananen, für den europäischen Markt. Für diese Früchte wurden Kriege geführt. Die United Fruit Company („Chicita“) ist einer der großen Verbrecher in dem Fruchtbusiness.

Ihr Einfluss war/ist so groß, dass amerikanische Präsidenten das Militär mobilisiert haben und die CIA Staatsstreiche inszenierte, um Landumverteilungsfragen zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
In Zentralamerika wurden viele schmutzige, illegale Kriege und Staatsstreiche der USA ausgeführt.

Es geht entlang des Flusses, bis in eine große Lagune. Dann sieht man Bluefields.
Die Stadt ist eine der größten an der nicaraguanischen Pazifikküste.

Es handelt sich heut noch um ein richtiges Piratennest.

Einmal gehen wir in der Nachmittagshitze zu einem der Häfen, wollen Informationen für Boote ausfindig machen. Laufen zwei, drei Gassen entlang. Überall liegen Leute auf dem Boden, die zuviel Alkohol (Rum?) konsumiert haben. Plötzlich schwingt die Tür eines „Saloons“ auf und ein besoffener Piratennachkömmling mit einem Holzbein -sturzbetrunken- zieht den Hut, grüßt freundlich und weist uns den Weg zum „Passagierterminal“.

Klischeehafter hätte es nicht sein können.

Die Spelunken hier sind welche der übelsten Sorte. Aber die Leute sind freundlich-neugierig auf uns zu sprechen. Keine Gefahr. Viel „Hello, how are you“.

Alles abgefucked, cool.

Eigentlich wollten wir auf die „Corn-Islands“. Transport dorthin entweder einfach, per Flugzeug aus Managua.
Oder der hardcore-way mit Frachter oder „government-ferry“ (staatlicher Fähre).

Leider wird jemand von uns krank. Wir müssen zurück.

Wenn man Zeit hat und Abenteuer sucht, ist man hier richtig.
Man kann von Bluefields durch die Lagune nach Bluffpoint fahren. Dort können Cargoschiffe leichter anlegen. Man braucht Geduld, Glück und nochmals Glück.
Corn Islands (Big Corn und Small Corn) sollen schön sein. Man kann den ganzen Tag „nichts machen“ oder ein wenig tauchen und „entschleunigen“.
Karibikfeeling für weniger betuchte. DER Geheimtip im Moment, noch.
Die Drogenschmuggel-Route geht hier vorbei. Manche sollen schon Koffer voller Dollarscheine am Strand gefunden haben.

Wir sind noch nach Pearl Lagoon. Einem kleinen Ort, noch weiter weg. Dort wars schön. Schön einsam, ruhig und heiß.

Wir sind über Bluefields zurück nach El Rama. Dort in ein Bus nach Managua, der Hauptstadt.

Der Weg eine Qual im alten US-Schulbus, again.

In Managua sind wir direkt in ein Bus nach Granada. Die Hauptstadt hat nicht viel zu bieten.
Granada liegt am See, an Vulkanen. Hier ist es ruhig, kolonial und entspannt.

Die Stadt ist safe.

Wir machen einen Ausflug zu dem Masaya-Vulkan.
Atemberaubend, beeindruckend!

Man sieht brodelndes Feuer. Lava, Magma, wie auch immer. Scheiss-heiß, flüssig, blubbernd, Mordor, Frodo, Schicksalsberg. Pazifischer Feuerring!!

Granada ist schön, alt, kolonial. Wir genießen die Zeit hier!

In einem Hostel werden mir zwei Unterhosen geklaut, die nach dem waschen an der Leine trocknen.
Ich bin aus Deutschland 2013 mit 3 Unterhosen weg. Eine hab ich momentan noch an während ich in Boa Vista, Brasilien auf dem Bett sitze und diesen Artikel schreibe.
Zwei wurden mir in Granada geklaut. Eine hab ich in Asien oder Australien entsorgt. Verschleiss.
In Downunder hab ich drei geschenkt bekommen, zu Weihnachten.
Zwei sind mit der Zeit kaputt gegangen. Zwei wurden in Granada geklaut.
Ich hab mir dann in Honduras drei neue gekauft. Dazu später mehr.
Trotzdem war Granada schön.
Warum ich die Unterhosen erwähne? Erstens weil es erwähnenswert ist und zweitens weil es zeigt, was reisen auch ist oder sein kann.
Konsumverweigerung. Genügsamkeit. Minimalismus. Entsagung.
Reduzierung des Materiellen auf das Notwendigste!

Von Granada aus sind wir nach Leon.

Auch schön, auch kolonial, ruhig.
Das Leben spielt sich hier Abends ab und auf öffentlichen Plätzen.
Es wird Zuckerwatte und Popcorn verkauft.
Kinderkarussel und Luftballons. Jedes Wochenende Kirmes.

Von Leon sind wir nach Estelli. Eine Stadt in den Bergen. Kühl und gute Luft.
Dort gibts Tabak. Besuch einer Zigarrenfabrik. Von Kubanern geleitet.
Wir besichtigen, bekommen erklärt, kaufen gute, billige Zigarren.

Es geht weiter an die Grenze zu Honduras.

Wir fahren direkt in die Hauptstadt, Tegucigalpa.

Heißes Pflaster! Schlafen in einem Chinesen-Hotel.

Mitten in der Innenstadt.

Wir laufen ins Kino, in einer Mall. Schauen den damals neuesten „Star Wars“. Es ist Dezember.
In Honduras ist high crime. Die gefühlte Bedrohung ist riesig. Aber auch völlig übertrieben.
Überall stehen Männer mit automatischen Schnellfeuergewehren rum. Jede verdammte Tankstelle, jedes Elektrogeschäft wird mit M16 Sturmgewehren, Pumpguns und noch mehr Blei bewacht. Völlig übertrieben.
Wir laufen rum. Überall. Natürlich nur tagsüber. Bei Einbruch der Dunkelheit ist man besser hinter sicheren Wänden, Elektrozäunen, Stacheldraht.

Wir sind hier nur als Durchgangsstation.
Eine furchtbare Stadt. Dreckig, chaotisch, schlechte Luft, unsicher.
Wir fahren durch Honduras.

Es geht an die Grenze zu Guatemala. Wir besichtigen die Copan-Ruinen. Maya-Tempel im Dschungel.
Mindblowing! Beeindruckend!!
Sehr wenig Touris, sehr schön. Interessantes Museum mit guten Replikas. Sehenswert!!!
In Copan ist es ruhig. Wir sind nah der Grenze.
Wir finden eine Kneipe, wo ein Exilschwabe, Thomas, Bier braut. Deutsches Bier, Hefeweizen und Weihnachtsbier. Bestes Bier seit Jahren!!
Es gibt auch Käsespätzle.
Der Typ ist cool drauf, guter Braumeister, guter Wirt. Sollte man besuchen wenn man in der Kante ist.

Wir ziehen über die Grenze nach Guatemala.

Es wird indigener, zumindest die Menschen, die neben uns im Minibus sitzen. 5 Leute auf ner 3sitzer-Bank.

Herrliche Fahrt nach Guatemala-City, der Hauptstadt des Landes.

Gefährliche Stadt.

Wir verbringen Weihnachten hier.

Es gibt wenig zu tun.

Treffen ein älteres deutsches Paar in unserem Hostel. Die zwei sind von Panama aus nach Mexiko mit dem Fahrrad unterwegs.
Alles läuft gut bei den beiden. Außer in Costa, dem „sichersten“ aller zentralamerikanischen Länder. Dort wird ihnen Nachts das Zelt „aufgebrochen“ und Gepäck gestohlen, während die beiden daneben liegen und schlafen. Ausgerechnet Geld und Pässe sind weg.
So kanns kommen. Scheisse für die beiden, aber zum Glück nichts schlimmeres passiert.

Auf einem öffentlichen Platz ist eine Eislaufbahn aufgebaut. Kinder bewerfen sich mit Schneebällen.
Wir sind zwischen Pazifik und Karibik. Die Höhensonne ist heiß, und hier wird Geld für Kunstschnee ausgegeben. Finanziert vom führenden Telekommunikationsunternehmen des Landes.
Ein Land, das den Klimawandel schon kennt.
Verkehrte Welt.
Riesige Anstrengungen werden überall unternommen, damit sich die Menschen „amüsieren“, ablenken, können.
Ablenken, von ihrem tristen Dasein in einer Welt voller dummer Jobs, in der jeder nur funktionieren und konsumieren soll. Das ganze Jahr über. Dazwischen soll man sich ablenken und amüsieren.
Dafür werden Milliarden ausgegeben und unser Planet zerstört.
Wir amüsieren uns zu Tode!

Wir machen einen Tagesausflug nach Antigua. Der ehemaligen Hauptstadt in der Nähe der heutigen Hauptstadt.
Sichere Stadt.
Wir fühlen uns in beiden Städten gleich sicher.
Aber in Antigua ist es schöner, kolonialer. Allerdings auch sehr viel touristischer. Überall Guesthouses, Hostel, Spanischschulen, Boutique-Hotels, usw.
In „Guate-City“ gibt es ein paar antike Gebäude. Der Präsidentenpalast, die Kathedrale, das übliche koloniale Gedöns an ehemaligen und immer noch Herrschaftsgebäuden.
Die einzige „Fußgängerzone“ ist ein Hauptort zum betteln.

Armut ist groß in Guatemala. Viele flüchten nach Mexiko und weiter in die USA.

Wer kanns ihnen verübeln.

Niemand der das Elend vor Ort gesehen hat.

Jeder „Wirtschaftsflüchtling“ auf der Welt handelt nach genau den logischen Maßstäben des Kapitalismus, eines Wirtschaftssystems – verschäft durch die perverse Variante des Neoliberalismus – das durch den Westen, durch das „alte Europa“ in die Welt gebracht wurde und jetzt kommt der Backlash! Bam!
Und plötzlich stehen Millionen Menschen vor Europa und fordern die gleichen Rechte, die sich die Europäer/Nordamerikaner genommen haben, auf Kosten des Rests der Menschheit.
Das Recht auf ein „besseres Leben“.
Karma der Völker und Kulturen. What goes around, comes around.
Und am Stammtisch wird gepoltert und über den Schießbefehl an der Grenze geschwafelt.
Arme Idioten, die sich vor Veränderungen fürchten; die kommen werden. U-N-A-U-F-H-A-L-T-S-A-M!
Wir sind auch Wirtschaftsflüchtlinge. Schließlich haben wir in Australien gearbeitet, weil dort die Arbeit besser bezahlt ist als in Deutschland.
Deshab gehen wir auch sehr wahrscheinlich nach Kanada, weil dort die Arbeit besser bezahlt ist als in Deutschland.
Nur bei uns regt sich keiner auf. Wir passen nicht in die Kategorie Wirtschaftsflüchtling.
Weil wir weiß sind und aus Europa kommen. Scheiss rassistisch-bigotte Welt.

Guatemala ist Schnittstelle zwischen den Kulturen. Es fühlt sich fast schon wie Mexiko an, aber noch anders.

Wir sind von der Hauptstadt des Landes nach Semuc Champey. Einer Naturschönheit mitten im Dschungel.
Ein unterirdischer Fluss, Sinterterrassen, türkis-blaues-glasklares Wasser.

Von dort aus sind wir nach Rio Dulce. Hier ist der sicherste Hafen der ganzen Karibik.
Viele „Boaties“ und „Yachties“ haben ihre Schiffe, Katamarane und Segelschiffe hier geparkt.
Der Fluss fließt in die Karibik und in Rio Dulce sind viele Marinas und Häfen. Falls ein Sturm die Karibik trifft, sind die Boote hier sicher.
Wir sind hier den Jahreswechsel über geblieben. Plötzlich war 2017.

Danach den Fluss entlang nach Livingston. Wieder ein „englisch“-sprachiges Karibik-Piraten-Nest.

Von dort sind wir wieder zurück nach Honduras, auf die Bayinsel Utila.

Dort haben wir getaucht. Viel getaucht und neue Zertifizierungen erworben.
Auf dieser kleinen Insel kann man recht günstig seine Tauchscheine machen. Schön ists dort. Hedonistisch.
Die Leute sprechen wieder so ein komisches Kreolenenglisch. Sehr gewöhnungsbedürftig.

Wir sind dann wieder zurück nach Guatemala, in den Norden des Landes in die Stadt Flores.

Von dort haben wir die Ruinen von Tikal besichtigt. „Star-Wars-Dschungeltempel“.
Mächtig beeindruckend.

In El Remate, am See auf halbem Weg zu den Dschungelruinen, machen wir Zwischenstation und treffen einen älteren Russen, der dort ein Guesthouse betreibt. Lange Jahre in den USA gearbeitet und gelebt. Dann neue Frau, neues Glück und nach Guatemala mit dem VW-Bus. Guesthouse in Antigua.
Dann Frau weg, jetzt allein und weniger glücklich. Trinkt zu viel und versinkt in Schwermut. Armer Vladimir. Das Leben kann grausam sein. Alles Gute!

Besucht ihn im „Capitan Tom“ Hostel wenn ihr dort seid, lieber Mensch.

Zurück in Flores an die Grenze zu Mexiko.

Die Grenze ist ein breiter Fluss. Keine Brücke.

Auf dem Weg dorthin beobachten wir Menschenschleuser-Polizei-versteck dich-Spiele.

Same old song.

Menschen, die die Gewalt, das Leid hinter sich lassen wollen und in Mexiko, den USA ihr Glück suchen.

Der Grenzort ist scheisse. Man kann keine Quetzal (Währung in Guatemala und auch Name eines Vogels, ebenfalls in Guate zu Hause) mehr wechseln; nur zu einem elenden Halsabschneiderkurs.
Drüben nehmen sie die Währung nicht. Ich lauf Monate lang in Mexiko mit sehr viel Quetzal in der Tasche rum. Nach 5 Monaten werde ich sie los, zum damaligen Kurs. Warten lohnt sich.

Wir verlassen Guate.

Es war schön, ist aber sehr gehypt. Teurer als gedacht.

Belize und El Salvador haben wir links liegen lassen.
Tauchen war in Utila schön und billiger als in Belize.
El Salvador hat unsere Nähe gespürt und seine notorische Gewalt gedrosselt. Jeden Tag sterben dort Menschen. Als wir in der Nähe waren gab es einen Tag seit Jahren an dem niemand getötet wurde. Wahnsinn, beides!
Es gibt dort aber auch nichts was es nicht in Honduras oder Guate gäbe. Kaffee, Surf, Gewalt, Drogen, Gangs, schöne Natur, Vulkane.
Lassts bleiben, soll langweilig sein wie uns andere Reisende berichteten.

Plötzlich Mexiko.
An der Grenze bekommen wir die Erlaubnis für ein halbes Jahr im Land zu bleiben.
6 Monate klingt viel, ist aber wenig – zu wenig – für dieses großartige Land!

Ruhig und ordentlich kommts uns vor in Palenque, unserem ersten Stop in diesem riesigen Land.
Eins vorweg: Mexiko ist super! Die Menschen freundlich und entspannt, das Essen ok, gut und das Bier kalt und billig.
Mexiko ist das beste Land in Zentralamerika, zusammen mit Nicaragua. Zumindest was das Reisen, um des reisens willen betrifft.
Wir waren lange in Mexiko, fast ein halbes Jahr.
Und haben nur die Hälfte des Landes gesehen. Baja California und die Wüste Richtung USA haben wir nicht geschafft.
In Palenque gibt es Ruinen. Interessant!
Von dort sind wir weiter nach Ocosingo (Ruinen!), San Cristobal de las Casas (Indigene und Märkte), Campeche (Stadtmauer!), Merida, Valladolid dort haben wir einen Ausflug nach Chichen Itza gemacht. Berühmte Ruinen. Sehr sehenswert, aber schwer überlauen mit Pauschaltouris aus Cancun und den Yucatan-Ressort-Anlagen.
Wir sind dann nach Playa del Carmen (Yucatan). Sehr touristisch.
Wir haben dort Anikas Schwester mit Mann und Kindern getroffen, die dort geurlaubt haben. Entspannte Zeit.
Weiter gings Richtung Pazifik. Zuerst Stop in den Bergen, in Oaxaca.
Danach an die Küste, Puerto Escondido, Acapulco.
Zurück ins Landesinnere, Tanz um die Hauptstadt herum. Zuerst nach Taxco, dort gibts viel Silberschmuck. Dann nach Cuernavaca („Under the vulcanoe“), von dort haben wir die Pyramide in Tepoztlan besichtigt.

Dann ging es nach Malinalco. Dort gibt es einen monolithischen Tempel. Sehr beeindruckend.
Danach gings nach Zitacuaro, dort haben wir Monarchschmetterlinge gesehen, die aus den USA und Canada kommend dort überwintern und sich fortpflanzen. Tausende Kilometer! Wahnsinn!!
Dann ging es nach Morelia. Dann nach Patzcuaro. Weiter nach Uruapan und wieder an die Küste nach Acapulco.
Von dort nach Puerto Escondido und dann nach Mazunte.
In Mazunte haben wir meditiert und Yoga gemacht. Wochen, Monate lang.
Bevor wir nach Mexiko-City fahren, machen wir noch einen Abstecher nach Puebla. Hier ist es sehr schön und kolonial.
Wir sehen den Popocatepetl, den großen, aktiven Vulkan.
Zum Abschluss von Mexiko waren wir noch in Mexiko-City! Ein Moloch!

Aber eigentlich ganz schön – zumindest für eine kurze Zeit lang.
Es gibt viel zu sehen, sehr viel!
Unzählige Museen, Kirchen, Plätze, Gebäude. Historisch, kulturell und küstlerisch kommt man an der Mega-Stadt nicht vorbei.
Es lohnt sich auf jeden Fall hier vorbeizuschauen; auch für längere Zeit.
Wir besuchen auch die großen Pyramiden in Teotihuacan, vor den Toren der Stadt.
Gigantisch und atemberaubend – im wahrsten Sinne des Wortes – sind die passenden Attribute.

Von Mexiko aus sind wir nach Kuba geflogen.